Liebe KEV-Delegierte,

wir möchten euch herzlich auf der Website der Kreiselternvertretung Stormarn begrüßen.

Auf dieser Seite widmen wir uns vor allem dem Thema "Wahl der Kreiselternvertretung". 

Wahl der Kreiselternvertretung

Für die Wahlen der Kreiselternvertretungen sind im Herbst dieses Jahres erstmals Delegierte in den Kindertagesenrichtungen gewählt worden, je Gruppe einer. (Elternvertreter*innen einer Gruppe können zugleich auch Delegierte der Gruppe sein.)

Dabei möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass ausschließlich Delegierte die Kreiselternvertretungen wählen und selbst zur KEV wählbar sind (siehe § 4 Abs.1 KiTaG).

Sollte eine Teilnahme an der Wahlveranstaltung nicht möglich sein, du aber dennoch für die Kreiselternvertretung (KEV) kandidieren wollen, sende uns gern zeitnah eine E-Mail (kev-stormarn@kita-eltern-sh.de), so dass wir dir Details der schriftlichen Kandidatur (Absichtserklärung) erläutern können.

Der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe (Kreisjugendamt) organisiert die Wahl der Kreiselternvertretung.

 

Einladung zur Wahl der Kreiselternvertretung

Stormarn

Was machen wir?

Wir sind Eltern aus unterschiedlichen Gemeinden Stormarns und stellen die KreisElternVertretung (KEV) für ein Kindergartenjahr.

Die Kreiselternvertretung der KiTas (KEV) ist die gesetzliche Vertretung der Eltern in Stormarn, deren Kinder eine Krippe, Kita, Hort oder Tagespflege besuchen. Selbstverständlich vertreten wir aber auch die Interessen ALLER Eltern der mehr als 15.000  Kinder mit einem Rechtsanspruch auf Förderung in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege.

Wir sind die Stimme der Eltern im Jugendhilfeausschuss des Kreises Stormarn, gegenüber der Verwaltung und in der LandesElternVertretung (LEV) . Bei neuen Vorschriften und Entscheidungen wirken wir aktiv mit und vertreten die Interessen der Kinder und Familien. Darüber hinaus beraten wir die Elternvertreter*innen, stehen in direktem Austausch mit den Trägern  und organisieren Elternveranstaltungen und Fortbildungen.

Alle Mitglieder der KEV arbeiten rein ehrenamtlich und kennen die Probleme und Anliegen der Familien und Kinder sehr genau und aus erster Hand, da sie selbst Betroffene sind.

Anbei findet ihr ein paar Beiträge zu unserer Arbeit im vergangenen Kita-Jahr:

29. Mai 2021

+++ Vorliegende Informationen des Gesundheitsamtes zum Kita-Betrieb unter Pandemiebedingungen haben ausschließlich empfehlenden Charakter und sind rechtlich nicht verbindlich. +++

Seit dem 19. Mai 2021 sorgte die „Information zur Regelung Kita-Betreuung gemäß „Perspektivplan Kita“ des Landes SH vom 17.05.2021“ (kev.link/Info_19Mai21), herausgegeben vom Fachdienst Gesundheit des Kreises Stormarn (Gesundheitsamt), für vielfältige Irritationen und Fragen.

Da diese zunächst unbeantwortet blieben, ergaben sich seither auch zahlreiche und teilweise weitreichende Konsequenzen aus der individuellen Auslegung und deren Umsetzungen dieser Fachinformation.

Die Einordnung der Information durch die Kreiselternvertretung Stormarn (KEV) war von Anfang an, dass es sich dabei ausschließlich um Empfehlungen handelte, welche KEINEN rechtlich bindenden Charakter besitzen. Leider war die Art und Weise, in der die Information abgefasst war denkbar ungeeignet um diesem empfehlenden Charakter Ausdruck zu verleihen. Vielmehr mussten viele Empfänger der Informationen, auf Grund des weisungsartigen Charakters der verwendeten Formulierungen, davon ausgehen, dass die beschriebenen Vorgehensweisen unmittelbar umzusetzen seien. In der Folge kam es zu drastischen Auswirkungen, die weder mit dem aktuellen Infektionsgeschehen noch mit der seit vielen Monaten verantwortungsvollen Ausgestaltung und Anwendung bestehender Hygienekonzepte in der absolut überwiegenden Anzahl der Stormarner Kindertageseinrichtungen in Einklang zu bringen sind. Unter anderem wurden Randzeitenbetreuungsangebote in Einrichtungen, wo diese nur gruppenübergreifend möglich sind, mit sofortiger Wirkung ausgesetzt, obwohl die zugehörigen Kohorten bereits seit vielen Wochen oder gar Monaten in dieser Konstellation betreut wurden. In der Konsequenz mussten Familien der betroffenen Kinder nach alternativen Betreuungsmöglichkeiten suchen. Wobei für viele erschwerend hinzukam, dass bei fehlender Alternativbetreuung, die Möglichkeiten zur Kompensation von Verdienstausfällen oder zur eigenständigen Betreuung nicht in Anspruch genommen werden konnten, da es sich bei der Information des Gesundheitsamtes um KEINE behördliche Anordnung handelt.
 

Dabei erscheint uns dieses Vorgehen offensichtlich auch nicht abgestimmt. Anders können wir uns weder den Zeitpunkt der Veröffentlichung noch deren Art und Weise erklären. So gab es, gerade in den Stormarner Kindertageseinrichtungen während der gesamten Pandemie nur sehr vereinzelte Covid-19-Ausbrüche und in den zurückliegenden Wochen überhaupt nur noch einzelne Infektionen, welche auf das häusliche bzw. familiäre Umfeld zurückzuführen waren. Dies ist uns Beleg dafür, dass die von den Einrichtungen und Trägern entwickelten Hygienekonzepte wirksam sind und eingehalten werden. Auch die Eltern zeigten sich während der gesamten Zeit zum weit überwiegenden Teil außerordentlich verantwortungsvoll und haben die Bemühungen für eine nachhaltige Eindämmung des Infektionsgeschehens stets unterstützt.
 

Da wir zunächst weder das Gesundheitsamt noch den für KiTas zuständigen Fachbereich der Kreisverwaltung Stormarn für eine Stellungnahme bzw. Einschätzung erreichen konnten, haben wir uns am zurückliegenden Pfingstmontag an den Kreis Stormarn und das zuständige Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren gewendet (kev.link/Anfrage_KEV_24Mai21). Bereits am folgenden Tag wurde uns von dort signalisiert, dass man unserer Einschätzung sowohl in Bezug auf den ausschließlich empfehlenden als auch den rechtlich unverbindlichen Charakter der Information des Fachdienstes Gesundheit folgen würde. Diese Einschätzung wurde uns dann am Mittwoch zusätzlich schriftlich übermittelt (kev.link/Antwort_SozMin_26Mai21).
 

Nach einem vorausgegangenen Telefongespräch mit der Leiterin des Gesundheitsamtes Stormarn erhielten wir am Mittwochnachmittag die „Aktualisierte Information zur Regelung Kita-Betreuung gemäß „Perspektivplan Kita“ des Landes SH vom 17.05.2021“ des Gesundheitsamtes (kev.link/Info_26Mai21). In einigen von uns angesprochenen Punkten wurde diese Information im Vergleich zum Original entschärft. So lautet die Empfehlung nun, bei den Kontaktbeschränkungen unter anderem, dass die Betreuung, wo möglich, in festen Gruppen, stattfinden darf und das Personal möglichst in festen Gruppen tätig sein soll. Im Vergleich dazu waren diese Vorgehensweisen in der ursprünglichen Information noch ausgeschlossen worden. Darüber hinaus ist die „Empfehlung“, dass gruppenübergreifende Randzeitenbetreuung nicht gestattet sei, nicht mehr enthalten.
 

Hingegen blieben die Aussagen zu Abschlussveranstaltungen und Sonderveranstaltungen unverändert. Zu letzteren wird weiterhin an der Aussage festgehalten, dass die unzulässig sind.
 

Darüber hinaus vermissen wir weiterhin die deutliche Klarstellung, dass es sich bei ALLEN Aussagen, auch des aktualisierten Informationsschreibens, ausschließlich um Empfehlungen ohne rechtlich verbindlichen Charakter handelt. Daher möchten wir an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hinweisen.
 

Somit liegt es, wie bereits in den vergangenen Monaten, in der Verantwortung und Zuständigkeit der Einrichtungen und Träger, geeignete infektionshygienische Maßnahmen festzulegen und für die Einhaltung zu sorgen, damit ein gesicherter KiTa-Betrieb gewährleistet werden kann. Dies gilt unserer Ansicht nach gleichermaßen für mögliche Sonder- oder Abschlussveranstaltungen, welche in den KiTas durchgeführt werden könnten. Insbesondere in Anbetracht der weiteren Öffnungsschritte in Schleswig-Holstein ab dem 31. Mai 2021 (kev.link/Regeln_31Mai21), vor allem auch im Schul-, Freizeit- und Sportbereich, halten wir es für möglich und verantwortbar, dass Einrichtungen derartige Veranstaltungen durchführen. Es ist aus unserer Sicht nicht vermittelbar, dass für Kinder und Jugendliche, bis 25 Anwesende, Sport im Innenraum und, unabhängig vom Alter, bis 50 Anwesende im Freien ganz ohne Testpflicht möglich sein wird und Veranstaltungen im Innenbereich mit bis zu 125, im Außenbereich sogar mit bis zu 250 Personen erlaubt sind, wenn diese Sitzplätze innehaben, ein Zirkusprojekt oder ein „Schuki-Rausschmiss“ dagegen weiterhin unzulässig sein sollen, auch wenn sich dabei an die gleichen Regeln gehalten wird.
Dabei gehen wir davon aus und setzen darauf, dass bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung, wie in der Vergangenheit, die infektionshygienischen Maßnahmen vollumfänglich und verantwortungsvoll berücksichtigt werden. Hilfestellung kann hier sicher auch das Veranstaltungsstufenkonzept des Landes geben (kev.link/Stufenkonzept_27Mai21). Wir, wo immer möglich, derartige Aktivitäten in den Außenbereich zu verlegen, die Veranstaltungsdauer und die Teilnehmerzahl auf ein Mindestmaß zu beschränken und im Vorfeld die einzuhaltenden Regeln allen Teilnehmern rechtzeitig bekannt zu geben.
 

Uns ist bewusst, dass die Pandemie, trotz sinkender Inzidenz, nicht vorbei ist. Gerade Familien mit Kindern ist es besonders wichtig, dass durch ein erneut ansteigendes Infektionsgeschehen es nicht wieder zu Einschränkungen der frühkindlichen Bildung kommt.  Deshalb sollte selbstverständlich vor jeder Veranstaltung auch überlegt und abgewogen werden, ob diese überhaupt oder nicht zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden kann. Nichtsdestotrotz ist es, aus unserer Sicht, NICHT erforderlich, generell alle Aktivitäten zu unterlassen. Wir vertrauen hier auch weiterhin auf die verantwortungsvolle Vorgehensweise der Einrichtungen und Einrichtungsträger in enger Abstimmung mit den Eltern in den Kindertageseinrichtungen.
 

Künftig wünschen wir uns von den Verantwortlichen im Kreis, dass derart weitreichende Informationen im Vorfeld mit allen zuständigen Institutionen und, wenn möglich, mit den Interessenvertretungen der Betroffenen abgestimmt werden, um Missverständnisse und Fehlinterpretationen, wie im vorliegenden Fall, zu vermeiden.

03 . Mai 2021

+++ Verlässliche Planbarkeit bei allen Beteiligten nun zwingend erforderlich +++

So erfreulich die Nachricht für die Kinder und Familien in Stormarn ist, trägt sie doch weiter zu dem Chaos bei, welches um die Regelungen im KiTa-Bereich schon seit Jahresbeginn besteht. Eine neue Eskalationsstufe im Bezug auf die Nicht-Nachvollziehbarkeit wurde dann in der letzten Woche, auch durch die Neuregelungen des Infektionsschutzgesetzes, erreicht.

Die gegenseitigen Schuldzuweisungen, wer für welche Einschränkungen zuständig ist, müssen dringend ein Ende finden. Positiv zu bewerten an der aktuellen Einschätzung des Kreises ist, dass bei den aktuellen Entscheidungen insbesondere auf das tatsächliche Infektionsgeschehen in den Einrichtungen abgestellt wird. Auch wenn die aus Elternsicht absolut zu begrüßende Entscheidung mit dem Perspektivplan des Landes nicht in Einklang zu bringen ist.

Für eine verlässliche Planbarkeit bei allen Beteiligten ist es daher nun zwingend erforderlich, die vielfältigen Regelungen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene zu synchronisieren, dass endlich Klarheit herrscht. Ganz besonders müssen die sog. flexiblen Faktoren bei der wöchentlichen Lagebewertung der Kreise mit dem Land transparent und nachvollziehbar gemacht werden.

19. Dezember 2020

+++ Elternmitwirkung lohnt und zahlt sich aus! +++

In der letzten Kreistagssitzung dieses Jahres stimmten die Kreistagsabgeordneten des

Kreis Stormarn einstimmig der Wiedereinführung der Geschwisterermäßigung von 70 Prozent für das erste Geschwisterkind zu.

Die Mehrbelastungen vieler Familien mit Geschwisterkindern, seit der Absenkung im August dieses Jahres, werden somit rückgängig macht.

Bei aller Freude über diesen Beschluss, können wir nicht umhin festzustellen, dass die

Kreiselternvertretung Stormarn (KEV) von Anfang an darauf hingewiesen hat, dass eine Absenkung der Ermäßigung sowohl der Geschwisterermäßigung als auch der Sozialstaffelleistungen für Familien mit geringen Einkommen nicht vorschnell und ohne Not hätte vorgenommen werden sollen. Dadurch hätten sowohl die langwierige Debatte, das Hin und Her für die Familien als auch zusätzlicher Aufwand in der Verwaltung vermieden werden können.

Auch wenn der jetzige Beschluss ein positives Signal ist, bleibt die Situation für zahlreiche Familien im Kreis angespannt. So sind gerade die Familien mit geringem Einkommen im Kreisgebiet häufig finanziell weiterhin schlechter gestellt als vor Beginn des Kindergartenjahres. Dazu kommt, dass die heute beschlossenen Änderungen zwar rückwirkend zum 1. August gelten, die Familien aber, aller Voraussicht nach, erst später im neuen Jahr mit entsprechenden Rückerstattungen rechnen werden können. Grund hierfür ist der Umstand, dass die Kreisverwaltung bis heute im Rückstand bei der Bearbeitung der Ermäßigungsanträge ist. Wie bereits berichtet (kev.link/JETZT_HANDELN), haben mindestens die Hälfte aller Antragsteller, auch nach teilweise mehr als sechs Monaten, keine Bescheide erhalten und zahlen somit häufig für alle Kinder der Familie die vollen Elternbeiträge. Dies wird auch aus den Zwischenergebnissen einer aktuellen Umfrage der KEV (kev.link/UMFRAGE_SOZIALSTAFFEL) nochmals deutlich. So geben inzwischen fast ein Drittel der teilnehmenden Familien an, dass sie das Fehlen der Ermäßigung vor enorme finanzielle Herausforderungen stellt. Hier besteht aus Sicht der Kreiselternvertretung Stormarn dringender Handlungsbedarf. Insbesondere, da gegen zahlungsunfähige Familien bereits Mahn- und Inkassoverfahren eingeleitet wurden und aktuell sowohl von freien als auch kommunalen Trägern angekündigt wird, dass die bisher gestundeten Beiträge oder die einseitig gewährten Ermäßigungen zurückgefordert werden, sollten die Familien bis Ende dieses Jahres die entsprechenden Bewilligungsbescheide nicht vorlegen können.

Wir bleiben also auch weiter für Euch dran!

Diese und weitere Informationen findet ihr auch auf unserer Website.

Für Fragen oder Unterstützung wendet Euch bitte an die Kreiselternvertretung Stormarn und schickt uns eine E-Mail an:

kev-stormarn@kita-eltern-sh.de

Wir versuchen dann Euch nach Kräften zu helfen. Bleibt bitte gesund und stark!

16. Dezember 2020

+++ Corona-Bekämpfungsverordnung zum Umgang mit der aktuellen infektionshygienischen Lage +++

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren informiert über die heute von der Landesregierung Schleswig-Holsteins (Schleswig-Holstein.de) beschlossenen Änderungen der Anpassung der Corona-Bekämpfungsverordnung, welche Mittwoch, den 16. Dezember 2020 in Kraft treten.

Das Anschreiben sowie die Liste der Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur, welche einen Anspruch auf Notbetreuung haben, teilen wir Euch hier.

Die aktualisierte Landesverordnung könnt ihr unter folgendem Link abrufen: kev.link/CORONA_LVO_14Dez

Wenn ihr Fragen habt oder Unterstützung benötigt schickt bitte eine E-Mail an die Kreiselternvertretung Stormarn: kev-stormarn@kita-eltern-sh.de

Wir versuchen dann Euch nach Kräften zu helfen. Bleibt bitte gesund und stark!

13. Dezember 2020

Während unser Ministerpräsident Daniel Günther noch am Freitag verkündete:

„Und es können sich die Menschen auch darauf verlassen, dass wir auch für die Betreuungsmöglichkeiten jetzt sorgen werden." 

Das heißt für uns in Schleswig-Holstein, dass die Kitas auch außerhalb der Schließzeiten geöffnet bleiben.“ und das Landesjugendamt des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren am selben Tag unisono an die Eltern, Fachkräfte und Kita-Leitungen dazu verlautbaren ließ: „Unser ausdrückliches Ziel ist es allerdings, am derzeitigen Angebotsumfang der Kindertagesbetreuung in Schleswig-Holstein festhalten zu können. ...

28. Oktober 2020

Vor nunmehr einem Monat (!) fand die letzte Sitzung des Jugendhilfeausschuss des Kreis Stormarn statt. Dort berichteten der Leiter des Fachbereiches Jugend, Schule und Kultur, Wilhelm Hegermann und der Leiter des Fachdienstes Familie und Schule (bit.ly/Familie_Schule), Stefan Dzyk, über den Bearbeitungsstand der Anträge zur Sozialstaffel und Geschwisterermäßigung.

So waren bis zu diesem Datum nach seiner Auskunft ca. 3.800 Anträge bei der Kreisverwaltung eingegangen, davon waren 2.253 ins Fachprogramm eingepflegt und ca. 1.200 Anträge beschieden.

Bereits Anfang August hatte die Kreisverwaltung die Öffentlichkeit darüber informiert, dass die Antragsteller von einer Bearbeitungszeit von nicht unter sechs Wochen ausgehen müssten.

bit.ly/Rückststau_Antragsbearbeitung

Da die Antragsteller zu diesem Zeitpunkt keinerlei Rückmeldung weder zum Bearbeitungsstand noch zum Eingang ihrer Anträge erhielten und so häufig Schwierigkeiten hatten, ihren Trägern gegenüber wenigstens die Beantragung nachzuweisen, hatten wir uns dafür eingesetzt, dass die Verwaltung diese Praxis ändert. Seit dem 20. August werden nun Eingangsbestätigungen verschickt.

bit.ly/Regelung_Ermäßigungen

Uns erreichen seither jedoch weiterhin unzählige Anfragen zur Antragstellung und dem Bearbeitungsstand, sowie viele Hinweise auf irritierende Rückmeldungen aus der Kreisverwaltung. Beispielhaft möchten wir hier nur auf die (nicht korrekten) automatisch versendeten Abwesenheitsnotizen bei Kontaktaufnahme per E-Mail oder aber die nach wie vor schlechte telefonische Erreichbarkeit bei Nachfragen verweisen.

Häufig stehen die Antragsteller auf Grund der sehr langen Bearbeitungszeiten, von inzwischen teilweise mehr als 3 Monaten (!), vor schwerwiegenden finanziellen Problemen.

Auch wenn die Kreisverwaltung die Träger im Kreisgebiet zumindest schriftlich um Unterstützung und Rücksichtnahme gebeten hat, werden uns immer häufiger Fälle bekannt bei denen den Familien die vollen, also nicht ermäßigten, Elternbeiträge abverlangt oder gar abgebucht werden. In jüngster Zeit erfahren wir auch von ersten Fällen, in denen Träger Mahnungen verschicken oder gar Inkassounternehmen einschalten!

Aus Elternsicht ist es absolut nicht hinnehmbar, dass anspruchsberechtigte Familien die zum Teil gravierenden Folgen einer Entwicklung auszubaden haben, an der sie selbst keine Schuld tragen!

Wir hatten die Kreisverwaltung bereits am 29. September gebeten, die Öffentlichkeit über den Sachstand die Möglichkeiten der Antragsteller die Bearbeitung ihrer Anträge zu erleichtern und damit zu beschleunigen, zu informieren. Leider wurde diese Möglichkeit, trotz mehrfacher Nachfrage unsererseits, bisher nicht genutzt.

Wir haben weiterhin Verständnis für die schwierige Situation der Mitarbeiter*innen bei der Bewältigung der Antragsflut. Jedoch fordern wie die Kreisverwaltung nochmals auf, alle nur erdenklichen Anstrengungen zu unternehmen, um die Bearbeitungszeit der Anträge nun endlich deutlich zu senken.

Die Träger und Kommunen möchten wir eindringlich bitten, wo dies nicht ohnehin schon gelebte Praxis ist, mit den Betroffenen gemeinsam nach Lösungen zu suchen, welche für alle Seiten akzeptabel sind. Dazu gehört vor allen Dingen die Unterstützung bei der Antragstellung (wo nötig) und das Zurückstellen von Mahnverfahren und Inkassomaßnahmen.

Solltet ihr Fragen oder Probleme bei der Antragstellung, mit eurem Träger, der Kreisverwaltung oder eurem Amt oder Kommune haben, meldet euch bei uns.

Wir melden uns dann bei euch und werden euch unterstützen, wo wir können.

Eure Kreiselternvertretung Stormarn

Beteiligt euch und gestaltet KiTa aktiv mit!

Wir freuen uns, euch kennenzulernen und mit euch zusammen viel für die Eltern von Kindern in KiTas in Stormarn zu erreichen.

 

Eure amtierende Kreiselternvertretung Stormarn

 

30. Oktober 2021

14.00 Uhr

Berufliche Schule

Schanzenbarg 2A
23843 Bad Oldesloe

 

Die Einladung wurde am 14. Oktober durch das Kreisjugendamt an die Kindertageseinrichtungen übersendet und sollen dort an die Delegierten zur Wahl der Kreiselternvertretung weitergeleitet werden.

Solltet ihr bisher keine Einladung erhalten haben, wendet euch gern an eure Kita-Leitung.

Für eine bessere Planbarkeit der Wahlversammlung bitten wir um Anmeldung

Im Hinblick auf Corona möchten wir darauf hinweisen, dass für die Teilnahme an der Wahlversammlung voraussichtlich die 3G-Regelung gelten wird.

Bitte lege deinen entsprechenden Nachweis bei der Veranstaltung vor.

Wir bitten ebenfalls darum, dass du vorsorglich eine Mund-Nasen-Bedeckung und einen Stift mitbringst.

Wahlordnung

für die Wahl der Kreiselternvertretung der KiTas des Kreises Stormarn

Info-Flyer für Elternvertreter*innen

Aktuelle Meldungen

Fachinformation des Landesjugendamtes zu Maßnahmen in der Coronapandemie

Aktuelle Informationen zu 1. Anpassung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) 2. Änderungen in der Kindertagesbetreuung 3. Änderungen für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe und Jugendarbeit 4. Angebote der Kinder- und Jugenderholung sowie Reiseangebote

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Fachinformation des Landesjugendamtes zu den Wahlversammlungen der Eltern- und Kreiselternvertretungen

Elternversammlungen und Wahlen im neuen KiTaG sowie unter Corona-Bedingungen (27.08.2021)

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Informationen der Kreiselternvertretung Stormarn zum Kita-Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

+++ Vorliegende Informationen des Gesundheitsamtes zum Kita-Betrieb unter Pandemiebedingungen haben ausschließlich empfehlenden Charakter und sind rechtlich nicht verbindlich. +++

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KiTas ab Donnerstag 06.05. wieder im Regelbetrieb

So erfreulich die Nachricht für die Kinder und Familien in Stormarn ist, trägt sie doch weiter zu dem Chaos bei, welches um die Regelungen im KiTa-Bereich schon seit Jahresbeginn besteht. Eine neue Eskalationsstufe im Bezug auf die Nicht-Nachvollziehbarkeit wurde dann in der letzten Woche, auch durch die Neuregelungen des Infektionsschutzgesetzes, erreicht.

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