Für Elternvertreter

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Hier finden Sie unsere
Kreiselternvertretungen

Kev Kreis Pinneberg

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Einladung zur

Vollversammlung

der Kita-Eltern

des Kreises Pinneberg

veranstaltet durch die Kreiselternvertretung Pinneberg (KEV)

am

12. Oktober 2017, um 20.00 Uhr

diesmal in der

Mensa der Caspar-Voght-Schule in Rellingen

Schulweg 2-4, 25462 Rellingen

 

 

Zu Beginn eines jeden Kita-Jahres erfolgt die Vollversammlung der Kita-Eltern des Kreises mit dem Ziel eine Kreiselternvertretung zu wählen. Wir laden Sie, liebe Eltern, ElternvertreterInnen und Interessierte, herzlich ein, an diesem Abend teilzunehmen. In der KEV können sich alle ElternvertreterInnen und alle Kita-Eltern engagieren! Wir freuen uns daher über rege Teilnahme und Mitarbeit.

 

Über die Wahl hinaus gibt es Gelegenheit, weitere Themen rund um das Thema Kinderbetreuung anzusprechen, u. a. die neuen Regelungen der Gebühren auf Kreis- und Landesebene, die Personalsituation in unseren Kitas, den Ausbau von Kitaplätzen, das Wahlrecht bei der Tagespflege und natürlich die Themen, die Sie am meisten beschäftigen.  

 

Einen Download der Einladung finden Sie HIER

 

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns über Ihr Kommen.

 

Ihre Kreiselternvertretung Pinneberg             

Vorsitz:  Dirk Battermann, stellv. Nadine Mai 

Offener Brief an die Landesregierung

Nach dem letzten und dem aktuellen Kita-Skandal in Pinneberg, die sich immer um die Finanzierung drehen, möchten wir die Landesregierung offiziell bitten und auffordern, das Thema Kitafinanzierung so schnell und so ganzheitlich wie möglich neu zu ordnen.

In Pinneberg haben wir nun eine neue Arbeitsgemeinschaft (AG 78 Kitafinanzierung) auf den Weg gebracht, in der wir für unseren Kreis strittige Punkte klären. Erstmals sitzen hier Träger, Kreis- und Kommunalverwaltung, Kita-Aufsicht, Tagespflege und auch die Eltern in einer Runde. Nadine Mai, die von 2015-2016 den Vorstand der KEV geleitet hat, ist die erste Vorsitzende dieses Gremiums, Nadine Haartje, Kreistagsmitglied (SPD) die Stellvertreterin. Als Kreiselternvertreter haben wir eine großes Interesse an einem tragfähigen System, an Bürokratie-Abbau, an Kompromissen und natürlich auch an einer weiteren Verbesserung der Gebührenstruktur. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit der Arbeitsgruppe gute Vorschläge entwickeln und zu Beschlüssen bringen können.

 

Eure KEV

Hier der Pressebericht über Infoabend zu den Pinneberger Kitas

 

Nach langem Warten haben die Träger, Awo, KitaWerk und Kita Waldstrasse e.V. nun einen Vertragsentwurf vorliegen, der eine vollständige Abdeckung der Betriebskosten vorsieht. Die Träger werden diesen prüfen und am 20.7. einen ersten Termin zusammen mit der Verwaltung haben, an dem noch strittige Punkte geklärt werden sollen. Der Vertrag soll, wenn alle sich einigen, im September unterzeichnet werden. So wären alle Plätze gerettet. Den ganzen Bericht gibt es hier.

Als KEV bitten wir die Beteiligten Träger, Verwaltungsmitarbeiter und Politiker weiterhin um Kompromissbereitschaft und gegenseitiges Verständnis. Eltern und Kinder sollen nicht unter den finanziellen Hürden leiden.

Einladung zum Infoabend: Bedrohte Kitas in Pinneberg

 

Liebe Eltern,

hiermit wollen wir Euch zu einem Informationsabend zum

aktuellen Thema „ KiTa Schließung in Pinneberg“ einladen.

 

Ort der Veranstaltung:

AWO Kita Traumland

Sandkamp 2 25421 Pinneberg

Uhrzeit: 20 Uhr

Wir freuen uns über Euer zahlreiches Erscheinen und auf einen regen Austausch.

Aktueller Stand zu den von Schließung bedrohten Kitas in der Stadt Pinneberg

Liebe Eltern und Betroffene,

momentan sind wir alle schockiert über die Nachricht, dass mehrere Kindertageseinrichtungen in Pinneberg von Schließungen betroffen sein könnten. Konkret geht es um die KiTas Pfiffikus, Dolli-Einstein-Haus und KiTa Traumland (AWO), KiTa im Ostermannweg (ev. Kirche) und KiTa Waldstraße e.V.

Sollte es tatsächlich zu einer Schließung der oben genannten Einrichtungen kommen, wären etwa 360Betreuungsplätze und 60 Arbeitsplätze unmittelbar in Gefahr. Da ein solcher Wegfall an Betreuungsplätzen eine große Katastrophe für so zahlreiche Menschen bedeuten würde, gehen wir momentan davon aus, dass sich kurzfristig eine Lösung für diese Krisensituation finden wird.

Vielleicht seid ihr als Eltern direkt von den Schließungen betroffen und sucht nun nach Rat und Hilfe.Wir, die Kreiselternvertretung (KEV) sind für euch da.

Bitte beachtet bei all dem Ärger über die aktuellen Nachrichten bitte folgende Punkte:

1. Bitte bewahrt im Angesicht dieser Krise Ruhe und lasst euch nicht zu strafbaren Handlungen (wie Rufmord oder Drohanrufen) verleiten.

2. Organisiert euch. Nutzt bestehende Gruppen wie die Parteien oder die KEV um euch zu organisieren und um eure Stimme zu koordinieren. Wir sind bereits im Dialog mit den Entscheidungsträgern und können auf jahrelange Vorarbeit zurückblicken, von der ihr konkret profitieren könnt. Es ist kostenfrei sich in der KEV zu beteiligen.

Eine einzige deutliche Stimme wird immer besser gehört! Wir brauchen eure Unterstützung!

3. Natürlich steht jedem Menschen frei, sich auf dem Rechtsweg gegen die mögliche Kündigung zu wehren. Bedenkt dabei bitte, dass es momentan noch keinen Sachverhalt gibt, gegen den ihr klagen könntet. Erst wenn wirklich Kündigungen (frühestens zum August 2018!) vorliegen, lohnt es sich aus unserer Sicht, einen Anwalt mit der Prüfung des Sachverhaltes zu beauftragen.

4. Wenn wir als KEV oder eure Elternvertreter euch bitten, an einer Veranstaltung teilzunehmen, erscheint bitte zahlreich! Diesen Punkt kann ich nicht genug hervorheben. Nur mit euch bleiben wir dauerhaft glaubwürdig!

5. Bedenkt bitte, dass das Personal in den KiTas auch ganz konkret von der Schließung und demmöglichen Verlust des Arbeitsplatzes bedroht ist. Seid daher freundlich zueinander. Wut und Zorn sind verständlich, aber schlechte Berater.

Wir versuchen innerhalb der nächsten Tage/Wochen ein Treffen für interessierte Eltern und Elternvertreter zu organisieren. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Stefan Bremkens für eure KEV

Achtung: Aktuelle Stunde zum Thema Kitazuschüsse im Kreistag, Ratssaal Pinneberg, 14.6. um 18 Uhr

Kitas in Pinneberg schlagen Alarm

Liebe Eltern,

die Kitaträger in Pinneberg möchten mit einer Pressemitteilung auf Ihre schwierige Situation aufmerksam machen. Fehlende Verträge, nicht auskömmliche Mittel und eine viel zu lange Bearbeitung, machen den Kitas das Leben schwer.

Als KEV haben wir bereits im Dezember 2015 mit Frau Steinberg sowie mit Vertretern der politischen Fraktionen erörtert, warum eine zu enge Richtlinie bei der Betriebskostenförderung Probleme verursachen könnte, und dass wir grundsätzlich dafür sind, Transparenz bei den Kosten gegen eine vollständige Kostenübernahme  aufzuwiegen. Träger und Stadt haben jedoch bislang keine zufriedenstellenden Einigungen gefunden, das ist sehr schade.  

Einladung zum

kreisweiten Eltern- und Informationsabend

DER FACHKRAFT-KIND-SCHLÜSSEL:

FAKTEN und FRAGEN

veranstaltet durch die Kreiselternvertretung Pinneberg (KEV)

am

30. Mai 2017, um 20.00 Uhr

im

Vereinszentrum des VFL Pinneberg, Fahltskamp 53, Pinneberg

  

In Zeiten von Fachkräftemangel und hohen Krankenständen stehen unsere Kitas teils vor großen Problemen, den vorgeschriebenen Fachkraft-Kind-Schlüssel zu erfüllen. In einer Studie zu Personalausfällen im Auftrag des Kita-Aktionsbündnisses SH wurden dem Kreis Pinneberg hohe Ausfallquoten bescheinigt und angemahnt, dass es kein Konzept gibt, diese Fehlzeiten aufzufangen. Neben Kreativität auf Kita-Seite wird von den Eltern viel Verständnis und Geduld gefordert. Wir möchten euch daher über das Thema Personalschlüssel informieren, eure Erfahrungen sammeln und vor allem offen diskutieren


Für die wichtigsten Fakten und kompetente Antworten sorgen unsere Fachreferenten:

 Gesa Kitschke, zweite Sprecherin des Kita-Aktionsbündnis „Unsere Kinder – unsere Zukunft“, Leiterin des Bereichs Kindertagesbetreuung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in SH, zuletzt Geschäftsführerin der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände

 Henning Kiani, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Institut für Sozialwirtschaft (DISW), ausgebildeter Ergotherapeut, Co-Autor der Studie zu Kita-Personalausfällen in SH

  

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns über Ihr Kommen,

 Die Kreiselternvertretung Pinneberg              

Vorsitz: Dirk Battermann, stellv. Nadine Mai 

Der brandaktuelle KITA NEWSLETTER ist da!

MOIN ELTERN,

WIR SIND WAHLSIEGER.

Die zukünftige Landesregierung hat uns durch Ihre Spitzenkandidaten
zugesichert uns an der Verhandlung zum neuen KiTA Finanzierungsgesetz
gleichberechtigt teilnehmen zu lassen!

Aber es gibt noch immer einige im Lande die dies nicht möchten....
Lest mehr im hier verlinkten Newsletter (PDF, 3,5 MB)!

UND VERTEILT DIESEN AN ALLE ELTERN, ELTERNVERTRETER, INTERESSIERTE, FREUNDE, KITA-TRÄGER, KITA-LEITUNGEN: EINFACH AN ALLE!

Offener Brief der Landeselternvertreung an die Landesregierung

Sehr geehrte Frau Alheit, sehr geehrte Herren,

wir, als gewählte Kreis- und Landeselternvertreter der ca. 250.000 Kita-Eltern in Schleswig-Holstein, haben der Tagespresse entnehmen können, dass Sie eine Absichtserklärung zur Neuordnung des Kita-Finanzierungssytems unterzeichnet haben, was wir ausdrücklich begrüßen.

Derzeit werden ca. 60 – 75% der Kita-Kosten über Steuergelder aller Bürger getragen. Die verbleibenden ca. 25% - 40% tragen momentan die Eltern neben ihren Steuern selbst. Das sind z.B. für eine Familie mit 3 Kindern zwischen 6.500 – 9.000 € im Jahr. Sie haben nun letztes Jahr versprochen dieses zu ändern, was aus unserer Sicht eine längst überfällige Maßnahme ist, die wir ausdrücklich begrüßen.

In Gesprächen mit den Spitzenvertretern der Küstenkoalition (SPD, Bündnis 90/Die Grünen, SSW) wurde uns immer wieder ausdrücklich zugesichert, dass die Eltern bei den Verhandlungen erwünscht sind und an diesen teilnehmen sollen. Leider sind die Eltern in Ihrer Pressemitteilung nicht erwähnt worden und sollen auchnicht gleichberechtigt beteiligt werden! Auch ist nicht vorgesehen die Vertreter der rund 1.800 Tagespflegepersonen zu beteiligen. Damit sind wir nicht einverstanden und wir fordern eine paritätische Beteiligung an den Verhandlungen! Wir haben daher die Absichtserklärung vorab im Namen der durch uns vertretenen ca. 250.000 Kita-Eltern unterzeichnet, würden dies aber gerne öffentlichkeitswirksam im offiziellen Rahmen mit Ihnen gemeinsam wiederholen. Nicht zuletzt auch um diese betroffenen Kita-Eltern, also 250.000 Wähler, über unsere Newsletter vom ausgezeichneten Zusammenwirken zwischenIhnen und den Kreis- und Landeselternvertretern zu informieren.

Mit freundlichem Gruß

Volker Peters Matthias Radeck-Götz

1. Vorsitzender 2. Vorsitzender

Die KEV startet mit einem neuen Positionspapier ins Wahljahr 2017

Pressemitteilung zum Positionspapier 16.03.2017

Mit der Anhebung des Familienbedarfs in der Sozialstaffel und der neuen Geschwisterregelung, die ab 1.8. 2017 in Kraft treten, ist einen großen Schritt für die Entlastung der Familien im Kreis erreicht worden. Die KEV ruht sich darauf aber nicht aus, sondern kämpft weiter gegen die hohen Gebühren der Familien etwa im Vergleich zu Hamburg, aber auch gegen die zunehmende Bürokratisierung des Kitasystems, sei es durch das Dickicht an Fördertöpfen oder bei der Berechnung der Sozialstaffel.

Entschieden kritisiert die KEV etwa, dass den Kitas in unserem Kreis im Jahr 2016 1,3 Mio Euro für die Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels entgangen sind, da die Umsetzung der Richtlinie sehr komplex, der Fachkräftemangel hoch und die Verwaltungen chronisch überfordert sind. „Kommunen, Kreis und Land müssen gemeinsam neue Strategien für weniger Bürokratie und mehr Qualität erarbeiten. Läuft es so weiter wie bisher, haben die Kinder nichts davon.“, kritisieren die KEV Mitglieder.

Inzwischen hat die KEV ein neues POSITIONSPAPIER verabschiedet und hier Themen zusammen gefasst, die aus ihrer Sicht von der Politik angegangen werden müssen:

Dazu gehört:

Die Abschaffung von Früh- und Spätdienst-Zuschlägen, denn Familien dürfen nicht wegen ihrer individuellen Berufssituation benachteiligt werden. Wir stellen uns ein Stundenkontingent vor, flexible 40 Stunden in den Kernöffnungszeiten, statt striktes 8-16 Uhr.

Ausweitung des Personalschlüssels, eine bessere Ausstattung mit zusätzlichen Kräften, die unbürokratisch eingestellt werden können dringend nötig.

 

Der Kita-Ausbau, denn noch immer bangen Eltern, ob sie ihren Arbeitsplatz überhaupt behalten können.

Die KEV Pinneberg

Das komplette Positionspapier hier nebenan, einen Bericht zu den Terminen findet ihr unter Termine.

Die KEV nimmt an einer Veranstaltung zum Thema "Starke Familien" teil, gemeinsam mit Grünen-Spitzenkandidatin Monika Heinold

am 15. März 2017, 19 Uhr in der DRK Begegnungsstätte Halstenbek, Schulstraße 10

Achtung: Neues Portal für ElternvertreterInnen

 

Liebe Elternvertreter und Elternvertreterinnen,                                       

ein nächster großer Schritt zur besseren Kommunikation und zum Austausch zwischen Kreiselternvertretungen und Elternschaft ist getan. 

Über den roten Button oben rechts können sich die gewählten Elternvertreter nun auf unserer website für ein Jahr registrieren und erhalten so alle Einladungen und Informationen direkt über die Landes- und Elternvertretungen. Es sind nur wenige Kontaktdaten erforderlich, der Zugang verfällt nach einem Jahr und alle Daten werden automatisch gelöscht.
                     

Weitere Informationen und Beschreibungen zur Registrierung in der sidebar.

Bitte verteilt diese Information an alle ElternvertreterInnen. 

Einen guten Start in das neue Jahr 2017 wünscht

die Kreiselternvertretung Pinneberg

Vorsitz: Dirk Battermann, stellv. Nadine Mai

Endlich: Die Kita-Gebühren für Mehrkindfamilien und Geringverdiener werden sinken!

 

 

Liebe Eltern,

 

wir haben mit unserer Initiative eine große Welle angestoßen und endlich können wir einen Erfolg unserer Bemühungen vermelden:

Die neue Sozialstaffel ab 8.2017 sieht vor, dass der Einkommensüberhang, welcher sich aus dem Verhältnis von Einkommen zu Ausgaben errechnet, der Eltern nur zu 60 ( ggf. bald 50) und nicht mehr zu 80 Prozent bei der Kita-Gebühr berücksichtigt wird. Zudem wird die Geschwisterermäßigung spürbar verbessert. Für das zweite Kind in der Kita fallen dann nur noch 50 Prozent der regulären Betreuungskosten (statt bisher 70 Prozent) an und ab dem dritten Kind werden die Kita-Kosten zu 100 Prozent übernommen. Hier würden dann lediglich die Essenzuschläge oder ähnliches zu entrichten sein

 

 

Da der lokale Zeitungsartikel mit Kommentar eine Art „Generalabrechnung" mit den Ergebnissen des Kreistages darstellt, möchten wir hierzu selbst noch einmal Stellung nehmen.

 

Es ist traurig, dass Städte und die Solidargemeinschaft gegen die jungen Familien ausgespielt werden. Dabei wird es höchste Zeit, umzudenken!

Die Sozialstaffel schmälert keineswegs die Finanzkraft der Kommunen, im Gegenteil. Alle Städte profitieren auf vielfältige Weise von Kinderbetreuungsangeboten, im Sinne gleicher Bildungschancen. Und finanziell immer dann, wenn sich Familien bewusst für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf entscheiden. Daher ist die Entscheidung, die Sozialstaffel anzupassen, sehr zu begrüßen.

Auch wenn die Veränderung der Sozialstaffel zunächst Geld kosten wird, so ist dieses Geld doch gut investiert. Kinder sind zum Erhalt unserer Gesellschaft essentiell wichtig. Der demographische Wandel wird sich in wenigen Jahren deutlich im Kreis Pinneberg und im Land Schleswig-Holstein abzeichnen. Wir werden um junge Menschen ringen müssen, um die Lebensqualität im Kreis zu halten, und dürfen sie nicht abschrecken.

Im Moment kann eine vierköpfige Familie mit 2600€ Einkommen (inkl. Kindergeld) Sozialstaffel erhalten, zahlt damit weniger als den Regelsatz. Dabei muss sie sich aber nicht nur komplett 'ausziehen' sondern auch fast jeden Euro Mehrverdienst eins zu eins für den Kitaplatz ausgeben: Sucht jemand nach der Armutsfalle? Hier ist sie!

Auch Mehrkindfamilien wurden extrem benachteiligt: Bislang sind 70% der Platzkosten für das zweite Kind fällig....Wucher. Auch mit der neuen 50% Regelung sind bei zwei Kindern im 8 Stunden Platz noch zwischen 400 und 700€ pro Monat fällig. Keine andere Bürgergruppe wird so stark mit Gebühren für eine gesetzliche Pflichtaufgabe belastet!

Ein „Wahlgeschenk“ der „Weihnachtsmann-AG" ist dieser Beschluss also wahrlich nicht, sondern eine notwendige Entlastung, die die Pinneberger Familien wieder ein kleines Stück näher an die Möglichkeiten der Lebens-, Familien- und Karriereplanung bringt, die auch im Rest der Republik vorherrschen.

(Kommentar der KEV)

Das Millionenspiel um die Entlastung junger Familien

 

Die Kreis-Koalition aus SPD, FDP und Grünen haben einen Vorschlag für Elternentlastungen ab 8.2017 eingebracht:

Die Ausweitung der Geschwisterermäßigung von jetzt 30% für das 2. Kind und 60% für das 3. Kind soll auf 50% bzw. 100% steigen. Ebenso sollen statt 80% des Einkommensüberhanges nun nur noch 50% eingesetzt werden müssen.

Doch seitdem beginnt das immer lautere Tauziehen. Die Kommunen fordern ihrerseits Entlastungen. Die Kreisverwaltung, die noch im Juli Schätzungen zu den Kosten für die Verbesserungen vorgelegt hatte, hat sich nun korrigiert und errechnet: die Verbesserungen kosten nicht 4,5 sondern 9 Mio. Euro... Nun soll nach Kompromisslösungen gesucht werden. Uns liegen die Zahlen nicht vor, wir können daher keine Stellung nehmen. Gleichwohl können wir fragen, ob hier nach bestem Gewissen und Sachlage gerechnet wurde, oder auf Zuruf von Verwaltungsspitzen in Kommunen und Kreis. 

Als KEV haben wir uns sehr für eine geringere Gebührenbelastung eingesetzt und hoffen nun, dass die Beschlüsse trotz allem im Sinne der Familien gefasst werden. 

Eure KEV

 

 

Kreispolitik für Entlastung: Auch Verbesserungen für Beiträge der Kita-Eltern geplant!!!

Die neu gewählte KEV 2016-17

Land bessert beim KitaGeld nach: Erfolg für die Landeselternvertretung

Nach intensiven Gesprächen, Stellungnahmen und Anhörungen, die die Kreis- und LandeselternvertreterInnen in Kiel bestritten haben, sind jetzt Verbesserungen in der Umsetzung des KitaGeldes geplant. Eine Weiterzahlung des KitaGeldes auch über den 3. Geburtstag hinaus ist nicht mehr ausgeschlossen, sollte das Kinde keinen Elementarplatz bekommen. Nun hat das als 'U-3 Geld' geplante Paket auch endlich den Namen KitaGeld verdient!

Dies ist auch ein direktes Ergebnis aus der mündlichen Anhörung der Landeselternvertretung vor dem Sozialausschuss des Landtags S-H und der schriftlichen Stellungnahme der LEV. Danke Volker, Matthias und Florian sowie allen anderen LEV's für euren Einsatz.

Hier die betreffende Passage aus der Medieninformation des Landes (10.10.2016). Für die komplette Variante siehe Download in der Sidebar. 

"Für Kinder, die nach der Vollendung des dritten Lebensjahres vorübergehend in einer Be-treuung für unter Dreijährige verbleiben und weiterhin der Betreuungsbetrag für unter Drei-jährige entrichtet wird, bedarf es der entsprechenden Information des Landesamtes für soziale Dienste durch die Personensorgeberechtigten, damit die Zahlung fortgesetzt wer-den kann. Den Personensorgeberechtigten soll kein Nachteil dadurch entstehen, dass die Wohnsitzkommune bis zum Beginn des nächsten Kindergartenjahres oder darüber hinaus keinen Platz in einer Elementargruppe zur Verfügung stellt."

Das Protokoll von der KEV Vollversammlung vom 6.10. sowie die Liste der Neumitglieder und der Neuverteilung der Aufgaben wird in Kürze erstellt. Nebenan schon einmal die Präsentation.

Eure KEV Pinneberg

Einladung zur Vollversammlung der Kita-Eltern des Kreises Pinneberg

 

am

06. Oktober 2016, um 19.30 Uhr

im

Vereinszentrum des VFL Pinneberg

Fahltskamp 53, Pinneberg

 

 

Zu Beginn eines jeden Kita-Jahres erfolgt die Vollversammlung der Kita-Eltern des Kreises mit dem Ziel eine Kreiselternvertretung zu wählen. Wir laden Sie, liebe Eltern, ElternvertreterInnen und Interessierte, herzlich ein, an diesem Abend teilzunehmen. In der KEV können sich alle ElternvertreterInnen und alle Kita-Eltern engagieren!

 

Über die Wahl hinaus gibt es Gelegenheit, weitere Themen rund um das Thema Kinderbetreuung anzusprechen, u.a. die Personalsituation der Kitas, Flexibilität/Vereinbarkeit, die Sozialstaffel, die neue Kita-Datenbank und das Kita-Geld in SH, und natürlich die bisherigen Initiativen zum Thema Gebührenbelastung und Qualität.

Unser Anstoß für ein kreisweites Kitaforum ist angenommen

 

Liebe Eltern,

wir haben Politik und Verbände am 21.7. einstimmig überzeugen können! Das Interesse für das Thema ist spürbar größer, man ist sensibilisiert und nimmt die Familien in ihren Sorgen wahr. So soll es sein! Mit dem geplanten Austauschforum werden Kreis und Kommunen sich noch intensiver mit der Frage Vereinbarkeit von Familie und Beruf beschäftigen und in die Lage versetzt, gemeinsam nach fairen Lösungen zu suchen. Der Kreis-Beschluss lautet erst einmal, dass ein Austauschforum bzw. Arbeitskreis eingerichtet wird, an dem auch die Elternvertretung teilhaben. Wir haben natürlich nicht nur eine Meinung zu den Gebühren, sondern auch zu anderen Themen, wie Platzmangel, Flexibilität, Angebotsstruktur usw., die wir hier vertreten werden. Grundsätzlich geht es uns aber darum, die Finanzierung transparenter zu machen, und dann ggf. Möglichkeiten aufzuzeigen, mit denen Entlastungen umsetzbar sind. Nach wie vor sind aber auch Bund und Land gefragt, um den Kreis zu unterstützen. Qualität, Ausbau und eine Entlastung von Mehrkindfamilien werden die Ziele sein, die wir in diesem Gremium vertreten.

Eure KEV

Noch einmal Gas geben!

Liebe Eltern,

kurz vor der Sommerpause möchten wir noch einmal mit euch ins Gespräch kommen, euch informieren und eure Themen sammeln. Dazu haben wir nun einen Infostand organisiert, den wir nach unseren Kräften auf Festen im Kreisgebiet aufschlagen.

Unter dem Punkt "TERMINE" könnt ihr sehen, wo wir mit unserem Infostand präsent sind. Natürlich könnt ihr uns auch jederzeit anschreiben.

Was haben wir erreicht?

Seit einigen Tagen gibt es die Möglichkeit, mit einem Tool auf der website des Kreises ausrechnen zu lassen, ob man Anspruch auf Ermäßigung durch die Sozialstaffel hat und generell welche Kitakosten auf euch zukommen werden. Dies ermöglicht allen Eltern einen schnellen Überblick und spart Wege sowie Zeit in den Verwaltungen.

https://www.kreis-pinneberg.de/Kreisverwaltung/Verwaltungsstruktur/Fachbereich+Soziales_+Jugend_+Schule+und+Gesundheit/Fachdienst+Jugend+und+Bildung/Team+Kindertagesbetreuung/Erm%C3%A4%C3%9Figung+von+Kinderbetreuungskosten.html?rewrite_engine=id

Für den Jugendhilfeausschuss des Kreises am 21.7. um 18 Uhr haben wir einen eigenen Antrag eingebracht, mit dem wir auf eine Neuorientierung in der Kitafinanzierung hinwirken möchten. Auch Eltern sollen darin Gehör finden. Unter "JHA" ist dieser Antrag einzusehen. Wer unseren Antrag unterstützen möchte, kann sich gern am 21.7. als Zuhörer im Kreishaus (Raum Arboretum) einfinden.

In Wedel haben wir die Elterninitiative unterstützt und dort eine Ausweitung der Geschwisterermäßigung für die Familie erreicht, die Schulkinder und Kitakinder in der Tagesbetreuung unterbringen. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung Familiengerechtigkeit.

 

Eure KEV

 

 

Kurzbericht zum Kreisweiten Elternabend

Der Abend war ein ein großer Erfolg! Circa 40 Eltern sowie Interessierte aus Verwaltung und Politik aus dem ganzen Kreisgebiet sowie Pressevertreter haben teilgenommen und sich über das Thema Kinderbetreuung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch die kleinen und großen Hürden informiert.

Nach einer Vorstellung der KEV Vorstandsmitglieder, die fast komplett anwesend waren, gab es kurze Einblicke in die Themenfelder unserer Arbeit, wie den Jugendhilfeausschuss, unsere Teilnahme in der Landeselternvertretung oder den Stand unserer Initiative für Gebührenentlastungen.

 

Wir haben wichtige Neuerungen des Landes vorgestellt:

Das neue Kitaportal-SH, das den Bedarf besser ermessen und Eltern bei der Platzsuche helfen soll.

Das Kita-Geld, 100,- für jedes U-3 Kind ab dem 1.1.2017.

Die neuen Mittel für Qualitätsentwicklung, wie die verbesserte Nachmittagsbetreuung in Kitas.

 

Besonders gefreut haben wir uns über die lebhaften und informativen Vorträge unserer drei Fachreferentinnen, denen wir nochmals unseren herzlichen Dank aussprechen möchten!

Dorathea Beckmann (Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Rellingen)

http://www.rellingen.de/index.phtml?NavID=1859.59&La=1

Maren Burrows und Anke Kircher (Mitbegründerin der Elterninitiative Wedel) 

https://www.facebook.com/STOPP-H%C3%A4nde-weg-von-Wedels-Familien-1508078136109324/

Loreena Melchert (Fachanwältin und Kommunalpolitikerin)

http://kanzlei-melchert.de/

 

Die Präsentation mit den wichtigsten Informationen finden Sie im Downloadbereich. Für alle Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!

Die KEV Pinneberg

Kreisweiter Elternabend

veranstaltet durch die Kreiselternvertretung Pinneberg (KEV)

 

am

12. Mai 2016, um 19.30 Uhr

im

Vereinszentrum des VFL Pinneberg

Fahltskamp 53, Pinneberg

 

 

 

Liebe Eltern und liebe Elternvertreter/innen,

 

gemeinsam mit Ihnen möchten wir Themen rund um die Kinderbetreuung im Kreis Pinneberg besprechen. Dazu haben wir drei Fachdiskutanten aus den Bereichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Gleichstellung, Kitarecht sowie Eltern- und Beiratsarbeit eingeladen.

Neben einigen Informationen zu unseren Initiativen und der Sozialstaffel, die wir vorbereitet haben, möchten wir Ihnen ausführlich Gelegenheit geben, Ihre Fragen und Anmerkungen darzulegen.

 

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns über Ihr Kommen. 

Unübersichtliche Kitafinanzierung!

Liebe Eltern, 

 

wir setzen uns für faire Kita- und Tagespflege-Gebühren in Pinneberg ein, doch es ist schwierig zwischen all den vielen Beteiligten in der Finanzierung... Übersichtliche und einheitliche Strukturen würden hier helfen! 

 

Fragt in euren Kommunen und Kreisen nach den Zuschüssen vom Land, fordert Transparenz ein, nur so kommt Licht ins Dunkel.

Eure KEV

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Umfrage zu unserer Gebühreninitiative

 

 

Wir machen uns weiter für eine Neuorientierung in der Gebührenordnung stark und freuen uns über eure Anregungen, Mitteilungen und Unterstützung!

Unsere Gebühren-Initiative

Liebe Eltern im Kreis Pinneberg,

wir möchten uns sehr herzlich für Eure rege Teilnahme an unserer Initiative zur Neugestaltung der Gebührenstruktur bedanken. Bislang sind über 150 Umfragebögen bei uns eingegangen, die wir zur Zeit auswerten.

Für weitere Infos stehen wir Euch natürlich gern zur Verfügung.

Liebe Grüße und bis bald

Eure KEV Pinneberg

 

 

 

Artikel des Verlages A. Beig vom 18.12.14

Eltern klagen über Kita-Personalmangel

Kreiselternvertretung geht von bis zu 33 fehlenden Vollzeitstellen aus

Kreis Pinneberg

Im Kreis Pinneberg fehlen bei der Kinderbetreuung 30 bis 33 Vollzeitstellen. Da sind sich Andreas Paul, Vorsitzender der Kreiselternvertretung (KEV), und seine Stellvertreterin Nadine Mai sicher. „Aktuell wird rechnerisch mit fünf Krankheitstagen pro Betreuer und Jahr geplant. Real sind es aber 13“, erläuterte Paul die Rechengrundlage beim Gespräch mit Erika „Eka“ von Kalben, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Schleswig-Holstein, und der Landtagsabgeordneten Ines Strehlau (Grüne).

„Wir haben im Kreis Pinneberg die höchsten Kosten pro Platz und auch den besten Personalschlüssel“, sagte Paul und ergänzte: „Der Beste heißt nicht unbedingt, dass er gut ist.“ Wenn er das Thema Personalunterdeckung in Kindertagesstätten anspreche, höre er immer zwei Argumente: Entweder müssten die Gebühren steigen oder Gruppen bei Krankheit der Erzieher geschlossen werden. Für Mai ist die Grenze der Belastbarkeit erreicht: „Es können sich nur noch arme und ganz reiche Menschen Kinder leisten.“ Diejenigen, bei denen die Sozialstaffelregelung greife, könnten sich oft den Wunsch nach einem zweiten oder dritten Kind nicht leisten. „Die Gesellschaft braucht eigentlich Familien mit drei Kindern, von denen am besten beide Elternteile noch arbeiten“, sagte Paul.

Trotz des Anstiegs der Ausgaben für Kitas im Landeshaushalt von 84 Millionen Euro in diesem Jahr auf 101 Millionen Euro im kommenden sehe Strehlau derzeit wenig Verbesserung bei der Personaldeckung und der Qualität der Kinderbetreuung: „Große Teile des Geldes fließen in den Aus- und Aufbau von Kindertagesstätten und nicht ins Personal.“ Sie sei gegen eine gebührenfreie Kita, versprach den Elternvertretern aber, sich in Kiel für die Änderung des Sozialschlüssels einzusetzen. „Daran müssen wir arbeiten, damit die Kitagebühren nicht das Geld, das verdient wird, direkt wieder auffressen“, sagte Strehlau. Eine kurzfristige Änderung sei aber nicht möglich, da der Haushalt 2015 beschlossen sei. Für die Planungen für das Jahr 2016 hoffe sie aber – trotz Sparzwängen der Landesregierung – zusätzliche Mittel für Kitas zur Verfügung stellen zu können.

Bastian Fröhlig

Artikel des Hamburger Abendblattes vom 18.12.14

Hier geht's zum Artikel: Kreiselternbeirat lehnt kostenloses Kita-Jahr ab.

Reaktion auf SHZ-Artikel vom 05.11.14

Gebührenfreies Kitajahr – Eltern müssen bei den Gebühren entlastet werden. ABER: dies nachhaltig, dauerhaft, bedarfsgerecht und über alle Kitajahre.

Ja, die Kitagebühren in Schleswig-Holstein sind zu hoch. Im Kreis Pinneberg kostet ein 8-Stunden Krippenplatz gut 500 € und ein Kita-Platz gut 380 €.

Seit dem U3-Rechtsanspruch bringen immer mehr Eltern ihr Kind bereits mit etwas über einem Jahr in die Kita. Somit müssen Eltern bis zu 5 Jahre lang Gebühren entrichten.
6.000 € pro Jahr für die Krippe, 4.500 € für den Elementarbereich. Also für 5 Jahre 25.500€ plus Essengeld, Früh- und Spätdienste. Plus jährliche Steigerungen zwischen 0,5 und 1,5 %.

Macht man nun das letzte Kitajahr kostenlos, müssen die Eltern trotzdem erst mehr als 21.000 € aufbringen, bevor das kostenlose Kitajahr Wirkung zeigt.

Und bereits ab ca. 2.500 € Nettohaushaltseinkommen müssen die Familien einen Krippenplatz komplett selbst zahlen. In diesem Fall 500 € und somit 20% vom Nettoeinkommen.

Wir halten daher eine generelle Beteiligung des Landes an den Kitagebühren über alle Jahre für sinnvoller, kombiniert mit einer Obergrenze von 10% des Haushaltsnettoeinkommen.
So würden die niedrigeren Einkommen mehr entlastet. Denn hier besteht aktuell die größte Hürde für den Wiedereinstieg in die Beschäftigung, weil sich arbeiten einfach nicht rechnet.

Und generell muss man bedenken, dass seit dem Rechtsanspruch U3 mit Beginn 1.8.2013 von allen Seiten versucht wird, die absoluten Kosten pro Platz zu senken.
Sei es durch Erhöhung der Gruppengröße, Streichung von städtischen Sozialstaffeln, Reduzierung der Kernzeit von 9 auf 8 Stunden oder Streichung von Instandhaltungszahlungen.

Und im Kreis Pinneberg wird schon heute der Personalschlüssel systematisch unterschritten, um mehr als 30 Vollzeitkräfte einzusparen.

Wir befürchten daher, dass die Beitragsfreiheit am Ende durch eine schlechtere Qualität der Betreuung, eine weitere Verschlechterung des Personalschlüssels, Streichung ergänzender Maßnahmen und Instandhaltung gegen finanziert wird.

Und nicht zu vergessen, das Land hat seinen Beitrag im Bereich der über Dreijährigen bei 70 Mio. € gedeckelt. Allein hier fehlen jährlich 700.000 € durch die Inflation.

Und eine Übernahme der zusätzlichen Betriebskosten durch den U3-Ausbau leistet das Land immer noch nicht im vollen Umfang. Angesichts zu erwartender Betreuungsquoten von bis zu 85 % im U3-Bereich, anstelle der geplanten 35%, sehen wir hier eher die Priorität.

Wenn das Land es also ernst meist, dann entlasten Sie gern die unteren Einkommensschichten bei den Kitgebühren, aber kommen Sie auch Ihrer Pflicht bei der Qualität und Sicherstellung der Betreuung nach.

Sonst ist die Maßnahme nur der Versuch, Wählerstimmen einzufangen um die nächsten Wahl zu gewinnen. Sobald dann die finanzielle Lage wieder schlechter ist, dürfen wir Eltern dann nach gewonnener Wahl wie bereits geschehen, auch wieder das letzte Kitajahr zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Paul

Vorsitzender der
Kreiselternvertretung
Pinneberg

Beratendes Mitglied der Landeselternvertretung SH

Pressemitteilung der KEV Pinneberg

-Erneut steht eine Sparrunde in Wedel an, die eine massive Belastung und
Benachteiligung berufstätiger Eltern nach sich ziehen würde
-Ankündigung für einen Infoabend der KEV-Initiative für „NEUE Betreuungsgebühren“ am 3.11., 20 Uhr, Familienzentrum Wedel (DRK Spatzennest, Buchsbaumweg 1, Wedel)

Kreiselternvertretung wehrt sich gegen weitere Sparrunde in Wedel
Inzwischen scheinen Kommunen in Schleswig Holstein das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf vollkommen zu boykottieren. Bereits im August haben die Eltern in Wedel eine beträchtliche Erhöhung des Essensgeldes hinnehmen müssen, nun sollen berufstätige Eltern mit kleinen Kindern noch weiter belastet werden. Folgende weitere Kürzungen sollen am Mittwoch, 5.11. um 19 Uhr im Wedeler Rathaus beschlossen werden:

1. Ab dem Kita-Jahr 2015/16 werden für zusätzliche sozialpädagogische Arbeit an Kitas keine Mittel mehr bereitgestellt. Wichtige Unterstützung für die Erzieher geht so verloren und wird sich in der Qualität der Betreuung bemerkbar machen.

2. Die Ganztagsbetreuung soll auf eine tägliche Betreuungszeit von 8 Stunden herabgesetzt, für zusätzliche Zeiten werden Zuschläge erhoben, d.h. eine Vollzeitstelle und ein Ganztagsplatz sind so gar nicht mehr vereinbar. Erheblichen Gebührensteigerungen sind so Tür und Tor geöffnet.

3. Die Sozialstaffel wird weiter abgebaut, ab dem Kita-Jahr 2015/16 sollen nach Kreisrichtlinie 80% statt bisher 50% des Einkommensüberhanges als Elternbeitrag zu zahlen sein, d.h. gerade für Wedel mit seinen zunehmend hohen Mieten faktisch eine Herabstufung der Einkommensituation für berufstätige Eltern auf ALG II Niveau.


Infoband KEV-Initiative für „NEUE Einkommensabhängige
Betreuungsgebühren“


Für die KEV kommen weitere Erhöhungen der Gebühren oder Sparrunden an den Familien einer familienfeindlichen Politik gleich. Denn mit seiner Gebührenordnung zählt der Kreis Pinneberg nicht nur deutschlandweit zu den teuersten, die hohen Beiträge werden zudem von jedem abverlangt, unabhängig von der tatsächlichen finanziellen Situation. Für jede Familie sollte
stattdessen ein einkommensabhängiger verträglicher Beitragssatz erhoben werden, nicht mehr als 10% des Monatsnetto, anstatt bislang sogar bis zu 20% oder mehr.

Arbeiten für die Gebühren, das wollen die KEV nicht länger akzeptieren. „Wir sind davon überzeugt, dass Kinderbetreuung heute dazu gehören und für jeden bezahlbar sein muss. Keine Familie sollte benachteiligt werden. Die Umverteilung der Lasten auf die Schultern der Familien ist nicht hinnehmbar und
geht alle an!“, so die neue stellvertretende Vorsitzende der  Kreiselternvertretung Nadine Mai.

Mit einer Unterschriftenaktion wurde bereits begonnen auf die KEV- Initiative zur Neuordnung des Gebührensystems aufmerksam zu machen, nun wird auch eine Umfrage starten. Am 3. 11. findet ein erster öffentlicher Infoabend statt, zu dem alle Eltern und die, die es werden wollen, ausdrücklich eingeladen sind. Wer den Protest gegen die Kürzungen in Wedel unterstützen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.


Die Kreiselternvertretung der Kindertagesstätten in Pinneberg ist die gesetzliche Vertretung aller Eltern, deren Kinder eine Krippe, Kita oder Hort besuchen. Sie vertritt damit die Interessen der Eltern von mehr als 10.000 Kindern in mehr als 150 Einrichtungen des Kreises.


Die Kreiselternvertretung Pinneberg
Vorsitz: Andreas Paul, stellv. Nadine Mai

 

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Eltern geben gern Dispo (Reaktion auf Artikel im Pinneberger Tageblatt vom 26.09.2014 - Seite 3 "Ärger um hohe Kita-Gebühren" )

Sehr geehrte Verantwortliche des Kreises Pinneberg,

mein Name ist Andreas Paul und ich bin der Vorsitzende der Kreiselternvertretung im Bereich KiTa und Vater einer Tochter, welche eine KiTa in Pinneberg besucht.

Ein Ratsherr hat mir einst geraten, nett zu sein zu Menschen, von denen man Geld möchte.

Da der Kreis sich offensichtlich zinsfrei Geld bei den Eltern leihen muss, ein Vorschlag:

Wenn einer von Ihnen eine Familie mit Kindern sieht, geben Sie der Familie mit einem Kind jedem ein Eis aus, mit zwei Kindern belegte Brötchen und Familien mit 3 oder mehr Kindern laden Sie zum Abendessen ein.

Nachdem der Kreis sich bei den Eltern der Tagespflege des Kreises noch bis November einen sechsstelligen Betrag für das KiTajahr 2013-2014 und sich nun bei den Pinneberger Eltern mehr als 100.000 € (200 € x 500 Anträge) pro Monat zusätzlich leiht, wäre es eine nette Geste als Zinsersatz.

Und vielleicht sollten wir einmal das System der KiTa-Gebühren überarbeiten. Eine einkommensabhängige Tabelle, damit Eltern und Sachbearbeiter schnell wissen, wer was zahlen muss.

Nur, wenn es dann doch kneift, stellen die Eltern einen Antrag auf Hilfe durch SOZIALSTAFFEL. Denn auch, wenn die Stadt Pinneberg hochverschuldet ist und Kinder ein Armutsrisiko sind, sind nicht alle Eltern in Pinneberg Sozialfälle.

Den 800 Anträgen stehen in der Stadt Pinneberg ca. 1.200 Kinder in Betreuung gegenüber. Und da die Anträge pro Familie gestellt werden, stellt fast jede Familie einen Antrag. Wie jedes Jahr. Bearbeitungsaufwand ist also bekannt und planbar.

Und warum sollten die KiTaträger, anstelle der Eltern, dem Kreis ein zinsfreies Darlehen gewähren? Diese müssen Dank der KiTarichtlinie der Stadt Pinneberg schon einen Großteil der Instandhaltung selbst tragen.

Und wer es einmal macht, muss es immer tun.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Andreas Paul

 

Kreiselternvertretung

Pinneberg

 

Artikel: http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/aerger-um-hohe-kita-gebuehren-id7782321.html

 

 

KEV-Initiative für eine einkommensabhängige Gebührenstaffelung


Liebe Eltern, Elternvertreter, liebe Bildungs- und Familienförderer,

kaum, dass das neue Kindergarten- und Schuljahr begonnen hat, werden sich viele von Ihnen im Kreis Pinneberg wieder mit Gebührensteigerungen, Beitragserhöhungen oder der Kürzung von freiwilligen Leistungen konfrontiert sehen. Parallel schauen viele von Ihnen vielleicht nach Hamburg, wo sich die Eltern über eine erhebliche Entlastung freuen dürfen, oder auf den Bund, der Milliardenbeträge in ein Betreuungsgeld pumpt und vielleicht erinnern Sie sich noch an die Zugeständnisse der Landesregierung, die Eltern endlich stärker zu entlasten.

Sicher fühlen Sie uns nach, wenn wir sagen: "Auch Familien in Pinneberg, ja in ganz Schleswig-Holstein, sollten mehr Wertschätzung und Unterstützung erfahren! Viele Familien sind auf zwei Einkommen angewiesen, Fachkräfte fehlen, der "Frauenanteil" soll erhöht werden und doch werden Familien und vor allem Frauen durch das bestehende System konsequent entmutigt."

Arbeiten für die Gebühren, das ist oft die Realität, gerade für die berufstätigen Mütter. Die demografischen Probleme, Geburtenrückgang, Kinder- und Altersarmut werden so nicht angegangen sondern reproduziert. Frühkindliche Bildung und Betreuung darf kein Elite- oder Sozialthema sein, sondern muss dazu gehören und darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Jedes Kind ist wichtig und wertvoll und verdient die gleichen Chancen, seine Talente entwickeln zu dürfen und dementsprechend gefördert zu werden.

Es sollten endlich faire Bedingungen geschaffen werden, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht mehr zu einer Last machen. Eine Sozialstaffel, die einem die Butter auf dem Brot oder das Licht in der Wohnung nicht gönnt, die für ein Kleinkind weniger anrechnet, als allein ein Krippenplatz verschlingt, hat diesen Namen nicht verdient. Es wird daher höchste Zeit, die Gebührenstrukturen grundlegend zu überarbeiten und an die Anforderungen und Lebenswirklichkeiten des Jahres 2014 anzupassen.

Wir als Kreiselternvertreter möchten uns im Namen aller Eltern gegen die Ausbeutung wehren, gegen die falschen Anreize und für eine flächendeckende Staffelung der Betreuungsgebühren von der Krippe bis zur Ferienbetreuung einsetzen, die die realen familiären, beruflichen, sozialen und finanziellen Belastungen aller Familien stärker in den Fokus nimmt.

Wir bitten Sie, den in der nebenstehenden Sidebar zum Download bereitgestellten Aushang und die Unterschriftenliste in ihrer Einrichtung, Schule, Firma, Verein und Bekanntenkreis anzubringen, bzw. zu verteilen und mit uns gemeinsam LAUT zu werden. Die Initiative und die maßgeblichen Kritikpunkte werden am 2.10.2014 um 20.00 Uhr in der KEV-Vollversammlung im Ratssitzungssaal des Rathauses Pinneberg genauer vorgestellt, eine Umfrage wird vorbereitet.

Jede Unterstützung, Anmerkung und Frage ist äußerst willkommen!


Die KEV Pinneberg

vertreten durch:

Andreas Paul, Dr. Nancy Fink, Susanne Lübke, Nadine Mai und Anton Lemich

 

 

 

 

 

 

Einladung zur Vollversammlung der Kreiselternvertretung Pinneberg und Wahl des Vorstandes

Sehr geehrte Eltern und Elternvertreter/innen der Kitas des Kreises Pinneberg,


zu Beginn eines jeden Kitajahres erfolgt die Wahl des neuen Vorstandes der Kreiselternvertretung.
Wir laden Sie – liebe Eltern, liebe Elternvertreter/innen- herzlich zur ersten Kreiselternvollversammlung im
Kita-Jahr 2014 / 2015 ein.

Wann: Donnerstag, 02. Oktober 2014 - 20:00 Uhr
Wo: Ratssitzungssaal, Bismarckstraße 8, 25421 Pinneberg

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Vorstellung des amtierenden Vorstandes sowie der Aufgabenverteilung
2. Rückblick auf das Kita-Jahr 2013 / 2014
3. KEK – Initiative für einen besseren Personalschlüssel: aktueller Stand und Aussicht
4. Vorstellung der neuen Initiative für eine einkommensabhängige Neubewertung des Kitagebührensystems
5. Wahl des neuen Vorstandes der Kreiselternvertretung 2014 / 2015
6. Für die neuen Vorstandsmitglieder: 1. Konstituierende KEV-Versammlung & Organisation (nicht öffentlich)


Eingeladen sind alle Eltern von Kindern in Kindertagesstätten, Horten und Krippen des Kreises Pinneberg.
In die Kreiselternvertretung können sich alle diese Eltern wählen lassen.

Gewählte/r Elternvertreter/in können darüber hinaus aufgrund des gesetzlich verankerten Stimmrechtes für die Vorstandswahl die Mitglieder wählen.
Wir freuen uns auf eine umfangreiche Elternbeteiligung aus dem ganzen Kreis Pinneberg, gerade ob der aktuellen vielzähligen Initiativen und Berichterstattungen im Bereich der Kinderbetreuung.


Gern stehen wir vorab sowie am Abend der Veranstaltung für Fragen und weiterführende Informationen zur Verfügung.


Mi freundlichen Grüßen
Kreiselternvertretung Pinneberg

vertreten durch:

Andreas Paul (1. Vorsitz und 2. Delegierter für den Jugendhilfeausschuss)

Dr. Nancy Fink (2. Vorsitz)

Frau Susanne Lübke (1. Delegierte für den Jugenhilfeausschuss)

Anton Lemich (Delegierter für die Landeselternvertretung und Webmaster)

Nadine Mai (Vorstandsmitglied)

 

E-Mail: kev-pinneberg[at]kita-eltern-sh.de

 

 

Ein offener Brief an die Verwaltung und die Politiker der Stadt Pinneberg

 

KITA-Richtlinie Pinneberg – Sparen zu Lasten der Kinder - der eindeutige Beweis ist erbracht.

 

Sehr geehrte Verantwortliche der Politik und Verwaltung in Pinneberg,

in Ermangelung einer städtischen Elternvertretung schreibe ich Ihnen hiermit als

Vorsitzender der Kreiselternvertretung Pinneberg, Einwohner Pinnebergs und Vater einer Tochter in einer Pinneberger Kita eines freien Trägers.

Mit der Diskussion, ob und warum die städtischen Kitas unter einem anderen Träger günstiger betrieben werden können, haben Sie den finalen Beweis erbracht, dass die aktuelle Kita-Richtlinie keine auskömmliche Finanzierung für den Betrieb der Kitas der freien Träger liefert.

Sie selbst müssen bei der städtischen Kita die Löcher stopfen, welche durch das Kündigen der Verträge in 2011 und dem seitherigen Flickschusterwerk in Form einer Richtlinie in x-ter Version entstanden sind. Seit 2011 haben die freien Träger keine verlässliche Basis, um nachhaltig zu wirtschaften. Und das Ausspielen der wirtschaftlich stärkeren Rolle durch das einseitige Kündigen der Verträge in 2011 zeugt von einem rücksichtslosen Geschäftsgebaren.

In der Folge verschlechtert sich die Qualität der Kinderbetreuung immer weiter und es gibt in Pinneberg nun alle Punkte der Giftliste von Einsparmöglichkeiten:

•             Gruppengröße von 20 auf 22 im Elementarbereich

•             Ganztagsplatz nur noch, wenn beide Eltern in Vollzeit beschäftigt sind

•             Erzieher dürfen nur 5 Tage krank sein

•             Spät- und Sonderdienste zusammengestrichen

•             Instandhaltung der Kitas wird auf ein Minimum reduziert, wodurch sich ein Investitionsstau bildet, welcher spätere Haushalte umso stärker belasten wird.

Trotz Verschuldung müssen wir Eltern einfach mehr von Ihnen erwarten können und erhalten, als die Kita-Politik der letzten Jahre.

Sollte sich dies nicht umgehend und nachhaltig ändern, kann man jedem Einwohner, welchem die Qualität der Kinderbetreuung in Pinneberg wichtig ist, nur raten, bei der nächsten Wahl anderen Menschen die Chance zu geben, hier als gewählte Vertreter die Interessen der Einwohner Pinnebergs ernst zu nehmen.

So sehr es den Tatsachen entspricht, dass Bund und Land die kommunalen Haushalte plündern, in dem immer neue und weitere Aufgaben ohne finanziellen Ausgleich per Gesetz auf die Schultern der Gemeinden geladen werden, dürfen Sie nicht einfach der widerstandslose Gehilfe dieser erzwungenen Föderalismusreform sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Andreas Paul

Vorsitzender der Kreiselternvertretung Pinneberg

 

 

E-Mail: kev-pinneberg[at]kita-eltern-sh.de

 

 

20.11.2013

Zur Zeit führen wir viele Gespräche mit KiTa-Leitungen, Trägern und Vertretern der Politik im gesamten Kreis Pinneberg.


Es ist äußerst aufschlussreich, spannend, teilweise erhebend, aber gelegentlich auch wieder ernüchternd, die vielen Ansichten zu erfahren. Aber wir sind stets motiviert, für unsere Ziele einzutreten um unseren Kindern und denen, die nach ihnen kommen, den Weg zu bereiten.


Da wir feststellen mussten, dass die wenigsten Eltern überhaupt von der Existenz und der Arbeit der KEV wissen, haben wir beschlossen, den Bekanntheitsgrad deutlich zu erhöhen.
Dazu haben wir neue Flyer drucken lassen, die wir an strategisch wichtigen Punkten auslegen wollen. Dazu zählen z. B.:

  • KiTas
  • Kinderärzte
  • Turnvereine
  • Kinderkliniken
  • etc.

Außerdem haben wir sogenannte Pinwandsticker entworfen, die wir in möglichst allen KiTas im Kreis aushängen wollen, sofern die KiTa-Leitungen uns dies gestatten, natürlich.

Pinnwandsticker der KEV PI