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Kev Kreis Pinneberg

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Hier der Pressebericht zum Infoabend zu den Pinneberger Kitas

Stellungnahme der KEV zu drohendem Platzabbau in Pinneberg

Pressemitteilung 15.6.2017

 

KEV mahnt Träger und Stadt in Pinneberg zu rascher Einigung

 

Die Kritik der Kitaträger in Pinneberg möchten wir ausdrücklich unterstützen und die Stadt Pinneberg dazu aufrufen, schnell eine Einigung im Bereich Finanzierung von Kindertagesstätten zu erzielen. Für die Eltern ist eine solche Situation sehr schwer nachvollziehbar. Immerhin tragen sie mit ihren Beiträgen im Durchschnitt 34% der Kosten, im Elementarbereich weitaus mehr. Entsprechend groß sind die Verunsicherung und auch der Unmut bei den Familien.

 

Als KEV haben wir die Problematik der verschiedenen, teils sehr komplexen, Finanzierungsmodelle bereits im Winter 2015 in persönlichen Gesprächen mit Frau Steinberg sowie mit Vertretern der CDU- und SPD-Fraktion der Stadt Pinneberg erörtert und davor gewarnt, dass zu komplizierte Abrechnungsverfahren sowie zu kleine Pauschalen das System grundsätzlich gefährden.

 

Gleichwohl ist auch die angespannte finanzielle Lage der Stadt anzuerkennen. Die KEV spricht sich daher für einen Konsens aus: „Es sollte unbedingt ein neues einheitliches Finanzierungsmodell geschaffen werden, das der Stadt Pinneberg maximale Einblicke und Transparenz bei den Kosten gewährt. Umgekehrt müssen die Betreuungsangebote aber vollständig ausfinanziert werden. Auch für Investitionen in den Baubestand muss eine Kostenübernahme gesichert sein.“

 

Die  

Kreiselternvertretung Pinneberg

Kooperation angekündigt!

Auf unseren Aufruf zum Thema: 'PRESSE darf nicht mehr dargestellt werden', hat sich eine Zeitung bei uns gemeldet und möchte uns hier besser beraten. Wir arbeiten also an einer Lösung und hoffen, euch auch in Zukunft alle wichtigen und auch kleine Artikel zum Thema Kita zur Verfügung stellen zu können. 

PRESSE darf nicht mehr dargestellt werden

Aufgrund von Urheberrechten ist es uns nicht mehr gestattet, eigene Fotografien und  einige private Downloads von Artikeln auf unserer Seite bereit zu stellen. Wir sind ehrenamtlich tätig und weder bereit, privat für Urheberrechte zu zahlen, noch haben wir die Kapazitäten, diese jeweils im Einzelfall  für Leserbriefe und kleine Artikel zu unserem Thema einzuholen. Schade eigentlich, auch für die Urheber!

Eure KEV

Kreiselternvertreterin Nadine Mai äußert Kritik am Umgang von Teilen der Politik und Verwaltung mit den Protesten der Kita-Eltern.

Kita-Gebühren: „Schmerzgrenze überschritten“


WEDEL | Mittwochvormittag vor dem Rathaus Wedel: Erzieherinnen und andere Pädagogen aus dem ganzen Kreis demonstrieren für mehr Geld und mehr Anerkennung. Von der Kreiselternvertretung (KEV) erhalten die Streikenden vorerst Rückendeckung. Dabei sind gerade die Wedeler Eltern selbst auf Zinne. Um den Haushalt zu konsolidieren, hatte die Politik zuletzt beschlossen, die neunte Betreuungsstunde gesondert abzurechnen. Für die stellvertretende Vorsitzende der KEV, Nadine Mai, war die Schmerzgrenze allerdings schon vorher überschritten.

332 Euro monatlich für einen Elementarplatz seien zu viel. Familien mit drei Kindern würden derzeit mit mehr als 1000 Euro im Monat belastet. „Die Folgen sind klar und werden bereits sichtbar“, so Mai im Gespräch mit dieser Zeitung: Umzüge von Familien, Reduzierung von Arbeitszeiten, weniger Kinder. „Unterm Strich gehen Wedel so Steuereinnahmen und Gemeindemitglieder verloren.“ Das Argument, es sei gerecht, dass Eltern die eine neunte Betreuungsstunde benötigen, diese auch bezahlen, kontert Mai: „Die Kernöffnungszeiten orientieren sich nicht am Bedarf der Familien.“ Ganztagsbetreuung müsse bedeuten, dass Eltern eine Vollzeitstelle besetzen können. In einer Pendlerstadt wie Wedel sei dies mit nur acht Stunden Betreuung in der Tagesstätte unmöglich. „Zum Hauptbahnhof Hamburg fährt ein Regionalzug von Wedel 45 Minuten. Diese Fahrtzeit wird nicht vom Arbeitgeber bezahlt, muss aber in vielen Fällen an die Kita gezahlt werden“, beschreibt Mai die Problematik.

Die Eltern hatten mit vielfältigen Protestaktionen versucht, die kostenpflichtige neunte Betreuungsstunde zu verhindern, diskutierten in den Gremien mit den Politikern. Die Form der Debatte sieht Mai zwiespältig: „Die Gesprächsbereitschaft von Verwaltung und Politik war immer sehr hoch“, lobt die KEV-Vertreterin. Allerdings habe man das Gefühl gehabt, dass bereits verfestigte Meinungen zu diesem Thema existiert hätten. „Besonders hart für mich ist, dass angeführte Sorgen, etwa um die finanzielle Existenz, von einigen Fraktionen und auch dem Bürgermeister heruntergespielt wurden“, kritisiert Mai. Ihr vorläufiges Fazit zu den Protesten: „Wir haben alles getan.“ Neue Ideen, wie man auf die enorme Belastung der Eltern aufmerksam machen könne, würden aber diskutiert. „Wir werden diese Probleme weiter ansprechen.“

Der Wunsch der KEV: eine einkommensabhängige Staffelung der Kita-Gebühren - zusätzlich zur Sozialstaffel für Härtefälle. Ein mögliches Konzept sei die „Zehn-Prozent-Regel“: Keine Familie soll mehr als zehn Prozent des Familieneinkommens für Kita-Gebühren zahlen müssen.

Autor: Julian Willuhn

Quelle
www.shz.de/lokales/wedel-schulauer-tageblatt/kita-gebuehren-schmerzgrenze-ueberschritten-id9760721.html

Pressemitteilung der KEV-Pinneberg als Reaktion auf SHZ-Artikel

Hier geht's zum Artikel: SPD will beitragsfreie KiTas in SH

 

Gebührenfreies Kitajahr – Eltern müssen bei den Gebühren entlastet werden. ABER: dies nachhaltig, dauerhaft, bedarfsgerecht und über alle Kitajahre.

Ja, die Kitagebühren in Schleswig-Holstein sind zu hoch. Im Kreis Pinneberg kostet ein 8-Stunden Krippenplatz gut 500 € und ein Kita-Platz gut 380 €.

Seit dem U3-Rechtsanspruch bringen immer mehr Eltern ihr Kind bereits mit etwas über einem Jahr in die Kita. Somit müssen Eltern bis zu 5 Jahre lang Gebühren entrichten.
6.000 € pro Jahr für die Krippe, 4.500 € für den Elementarbereich. Also für 5 Jahre 25.500€ plus Essengeld, Früh- und Spätdienste. Plus jährliche Steigerungen zwischen 0,5 und 1,5 %.

Macht man nun das letzte Kitajahr kostenlos, müssen die Eltern trotzdem erst mehr als 21.000 € aufbringen, bevor das kostenlose Kitajahr Wirkung zeigt.

Und bereits ab ca. 2.500 € Nettohaushaltseinkommen müssen die Familien einen Krippenplatz komplett selbst zahlen. In diesem Fall 500 € und somit 20% vom Nettoeinkommen.

Wir halten daher eine generelle Beteiligung des Landes an den Kitagebühren über alle Jahre für sinnvoller, kombiniert mit einer Obergrenze von 10% des Haushaltsnettoeinkommen.
So würden die niedrigeren Einkommen mehr entlastet. Denn hier besteht aktuell die größte Hürde für den Wiedereinstieg in die Beschäftigung, weil sich arbeiten einfach nicht rechnet.

Und generell muss man bedenken, dass seit dem Rechtsanspruch U3 mit Beginn 1.8.2013 von allen Seiten versucht wird, die absoluten Kosten pro Platz zu senken.
Sei es durch Erhöhung der Gruppengröße, Streichung von städtischen Sozialstaffeln, Reduzierung der Kernzeit von 9 auf 8 Stunden oder Streichung von Instandhaltungszahlungen.

Und im Kreis Pinneberg wird schon heute der Personalschlüssel systematisch unterschritten, um mehr als 30 Vollzeitkräfte einzusparen.

Wir befürchten daher, dass die Beitragsfreiheit am Ende durch eine schlechtere Qualität der Betreuung, eine weitere Verschlechterung des Personalschlüssels, Streichung ergänzender Maßnahmen und Instandhaltung gegen finanziert wird.

Und nicht zu vergessen, das Land hat seinen Beitrag im Bereich der über Dreijährigen bei 70 Mio. € gedeckelt. Allein hier fehlen jährlich 700.000 € durch die Inflation.

Und eine Übernahme der zusätzlichen Betriebskosten durch den U3-Ausbau leistet das Land immer noch nicht im vollen Umfang. Angesichts zu erwartender Betreuungsquoten von bis zu 85 % im U3-Bereich, anstelle der geplanten 35%, sehen wir hier eher die Priorität.

Wenn das Land es also ernst meist, dann entlasten Sie gern die unteren Einkommensschichten bei den Kitgebühren, aber kommen Sie auch Ihrer Pflicht bei der Qualität und Sicherstellung der Betreuung nach.

Sonst ist die Maßnahme nur der Versuch, Wählerstimmen einzufangen um die nächsten Wahl zu gewinnen. Sobald dann die finanzielle Lage wieder schlechter ist, dürfen wir Eltern dann nach gewonnener Wahl wie bereits geschehen, auch wieder das letzte Kitajahr zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Paul

Vorsitzender der
Kreiselternvertretung
Pinneberg

Beratendes Mitglied der Landeselternvertretung SH

Berichterstattung des Pinneberger Tageblattes am 30.03.2013 zum Kita-Zoff

Pressemitteilung 01 / 13

Am 24. Januar 2013 lud die Kreiselternvertretung Pinneberg (KEV) zu einer moderierten Podiumsdiskussion im VFL Sportlertreff. Anwesend waren neben zahlreichen besorgten Eltern, die Trägervertreter der betroffenen Kitas sowie die Vertreter der Politik und Stadtverwaltung.

Ein Großteil der Eltern in Pinneberg ist von diesen Einschnitten bei der Betreuung von Kindern bis zum Grundschulalter betroffen - ungeachtet der ohnehin schon schwierigen Betreuungssituation.

Noch mehr Einschnitte bei der Betreuung sowie der damit einhergehenden schleichenden Abkehr der Pinneberger Politik vom frühkindlichen Bildungsauftrag, der im Übrigen von der Bundespolitik erkannt und von den Kommunen verstärkt eingefordert wird, lehnen die Pinneberger Eltern

mehrheitlich ab!

Die Kinder von heute sind unsere Gesellschaft von morgen. Es gilt ihnen jetzt und heute einen guten Start in diese Gesellschaft zu ermöglichen. Jeder heute investierte Cent in die Infrastrukturmaßnahme „Kinderbetreuung" fließt über die Steuereinnahmen der Eltern, denen damit eine Existenzgrundlage in Pinneberg gesichert wird, direkt wieder zurück und kann sogar künftig erhöhten Sozialabgaben der Stadt (z.B. gemäß SGB II) vorbeugen, da eine bessere Bildung nachweislich auch zu höheren Chancen am Arbeitsmarkt führt.

Ausgangssituation für diese Podiumsdiskussion war die Ratsversammlung vom 27. September 2012, auf der beschlossen wurde, bestehende Finanzierungsvereinbarungen mit den Trägern der Kindertagesstätten abzuändern.

Die Podiumsdiskussion verlief insgesamt fair und konstruktiv. Man war sich einig, dass der Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Trägern und Eltern verbessert und das Band der Kommunikation künftig fortgeführt werden solle.

Das ist nun gut 7 Wochen her. Was hat sich seitdem getan?

Sicherlich hat keiner erwartet, dass alle Wünsche der Eltern und Träger nach dem 24. Januar 2013 mit einem Zauberstab umgesetzt werden können. Diese finanzielle Grundlage hat die Stadt Pinneberg gegenwärtig nicht. Doch ist der Wunsch nach einer Annäherung, einem Gespräch oder schlicht einer einfachen Antwort auf einen Brief, eine E-Mail zu viel verlangt? Für die Politik in unserer Stadt offensichtlich schon.

Es zeigt sich - wie so oft - der Zwiespalt zwischen den politischen Zusagen und der Realität. Unsere Politiker zeigten sich gesprächsbereit. Aber der Podiumsdiskussion folgen keine Taten, so dass schlussendlich nichts bei den Eltern ankommt.

Zwei Anfragen hat allein die KEV Pinneberg seit der Podiumsdiskussion an die entsprechenden Ansprechpartner geschickt. Zweimal wurden wir zeitlich vertröstet. Die Verwaltung sieht sich vor einer „komplexen Aufgabe", für die sie Zeit braucht, wie sie den Trägern mitteilte. Eine wundersame Aussage nach inzwischen mehrjährigen Verhandlungen.

Eine Angabe wie es ab dem 1. August 2013 weitergeht, erhalten weder Träger noch Eltern. Es ist ein Zeitspiel, das den Anschein erweckt, als würde man jetzt erst mal die Kommunalwahlen abwarten wollen und dann einen Kurs einschlagen. Ein höchst ignorantes, zunehmend familienfeindliches Vorgehen. Für Eltern bedeutet das: sie wissen noch immer nicht, wie und ob sie ab August auch weiterhin ihrer geregelten Arbeit nachgehen können.

Was dabei trauriger Weise außer Acht gelassen wird: Die Wirtschaft zwingt den Familien immer mehr ihre Regeln auf. Viele Eltern müssen in prekären Beschäftigungsverhältnissen zuarbeiten, mit Schichtarbeit und Wochenenddienst. Die Frage, wie jungen Familien geholfen werden kann, die auf zwei Einkommen angewiesen sind, wird zunehmend offen gelassen. Dabei gehen Eltern in der Regel sehr verantwortungsbewusst mit den Betreuungsangeboten um.

 

Berichterstattung des Pinneberger Tageblatt am 5.02.2013 zum Streit um die Kita-Verträge

 

Berichterstattung des Pinneberger Tageblatt am 26.01.2013 zur Podiumsdisskusion am 24.01.2013